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© Eva Schumann
Freising

 

 

 

Bodenuntersuchung

Bodenuntersuchung 

Eine Bodenuntersuchung zeigt, ob ein Boden überversorgt oder unterversorgt ist. In vielen Gärten sind die Böden durch zu hohe Stallmist- und Kompostgaben über viele Jahre mit Phosphor und Kalium überdüngt worden.Warum und wie oft macht man eine Bodenprobe?
Bodenuntersuchung - wie geht das?

Bodenuntersuchung - wo schickt man die Bodenprobe hin?

Warum und wie oft macht man eine Bodenuntersuchung?

Viele Böden in Privatgärten sind entweder über- oder unterversorgt. Im Gemüsegarten herrscht häufig durch jahrelange sehr hohe Kompost-, Mist- und Mineraldüngergaben ein Überschuss an Nährstoffen, während andere Gartenbereiche Mangel leiden.

Im Erwerbsgartenbau sind Bodenuntersuchungen längst praxisüblich, denn Dünger kosten Geld und außerdem gedeihen optimal versorgte Pflanzen einfach besser und bringen höhere Erträge. Optimal versorgen kann man seine Pflanzen nur, wenn man weiss, was im Boden an Nährstoffen drin ist.

Bodenuntersuchungen sollten etwa alle 3 bis 5 Jahre durchgeführt werden. Vor allem für den gemüsebaulich genutzten Garten und für Bereiche, bei denen immer wieder Probleme auftauchen, sind regelmäßige Bodenuntersuchungen zu empfehlen.

Bodenuntersuchung - wie geht das?

Die sichersten Ergebnisse erhält man, wenn man eine Bodenanalyse bei einem der Bodenuntersuchungslabors machen lässt. Sie beinhaltet im Allgemeinen die Feststellung der Bodenart, des Kalkbedarfs, Gehalte an Phosphat, Kali und Magnesium und die entsprechenden EDV-Auswertungen. Meist ist darin eine Düngeempfehlung enthalten, fragen Sie aber sicherheitshalber beim Anbieter nach und fragen Sie vorab auch nach dem Preis.

Für jeden Nutzungsbereich im Garten muss eine gesonderte Untersuchung durchgeführt werden.


 

 

Zunächst entnimmt man Proben an 10 Stellen einer einheitlich genutzten Fläche (z.B. Gemüsebeet), mischt diese in einem Eimer und füllt danach 500 g davon in eine beschriftete Plastiktüte. Zusammen mit einem Begleitschreiben, was man untersucht haben möchte und was Sie sonst noch wissen möchten, schickt man das Paket an die Bodenuntersuchungsstelle.


 

 

Bodenuntersuchung - wo schickt man die Bodenprobe hin?

Beispiele:

-> Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
->
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
->
Weitere Adressen erhalten Sie bei der VDLUFA

 

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